Bergbau und Erzaufbereitung
Durch Bergbau und Erzaufbereitung werden mineralische Rohstoffe für die Verwendung in Alltagsgegenständen erzeugt. Im Zuge dessen kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, mit denen Roherz in seinen Endzustand umgewandelt wird. Der erste Schritt besteht im Abbau des Roherzes. Anschließend wird das Erz auf verschiedene Weise aufbereitet, um die wertvollen Mineralien von taubem Gestein zu trennen.
Verwendung von Filterpressen im Bergbau und bei der Erzaufbereitung
Filterpressen können im Bergbau auf verschiedene Weise eingesetzt werden. Sie können sowohl direkt bei der Aufbereitung der Mineralien als auch indirekt bei der Entwässerung der im Zuge des Verfahren anfallenden Aufbereitungsrückstände zum Einsatz kommen.
Entsorgung von Aufbereitungsrückständen
Im Bergbau werden Filterpressen zur Entwässerung der Aufbereitungsrückstände verwendet, die sich aus taubem Gestein und Prozesswasser zusammensetzen. Mithilfe von Filterpressen können sofort wiederverwendbares Prozesswasser und tropffreie Filterkuchen mit hohem Feststoffgehalt erzeugt werden, die sich einfach handhaben und lagern lassen. Aufgrund des geringeren Platzbedarfs wird eine kleinere Lagerstätte für Aufbereitungsrückstände benötigt, was auch die damit verbundenen Gefahren reduziert.
Werden Filterpressen zur Entwässerung von Aufbereitungsrückständen eingesetzt, kann auf Bergeteiche verzichtet werden, sodass die damit einhergehenden Risiken gar nicht erst auftreten.
Mineralkonzentrate
Filterpressen können für die Fest-Flüssig-Trennung bei der Herstellung von Mineralkonzentraten eingesetzt werden. Sie trennen Feststoffe von flüssigen Bestandteilen und reinigen dadurch das gelöste, mineralstoffreiche Filtrat.
Reinigung und Entwässerung im Rahmen hydrometallurgischer Verfahren
Bei hydrometallurgischen Verfahren kommen Filterpressen häufig zum Einsatz, um eingedicktes Material aus vorgeschalteten Eindickern weiter zu entwässern und zu verfestigen.
Verwendung von Eindickern im Bergbau und bei der Erzaufbereitung
Die Eindicker von Diefenbach sind dafür ausgelegt, beim Eindicken der festen Rückstände möglichst viel wertvolle Flüssigkeit zu gewinnen, um die anschließende Weiterverarbeitung der anfallenden Feststoffe zu erleichtern.
Aufbereitungsrückstände
Eindicker kommen in fast allen Anlagen zur Aufbereitung mineralischer Rohrstoffe zum Einsatz, um Prozesswasser für die Wiederverwendung zu gewinnen und die Menge der Rückstände zu verringern, die in Lagerstätten für Aufbereitungsrückstände gelagert werden müssen. Sie bilden eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt der erforderlichen Genehmigungen für die Nutzung von Trinkwasser und den Umgang mit Aufbereitungsrückständen.
Konzentrate
Mineralkonzentrate werden üblicherweise vor dem Versand auf dem Bergwerksgelände gefiltert. Eindicker werden Filterpressen vorgeschaltet, um das den Filterpressen zugeführte Material im Vorfeld zu verfestigen und dadurch die Effizienz der Verfahren zu steigern.
Reinigung und Eindicken im Rahmen hydrometallurgischer Verfahren
Eindicker kommen bei hydrometallurgischen Verfahren wie dem Bayer-Verfahren zur Herstellung von Aluminiumoxid, der Hochdruck-Säureauslaugung (HPAL) von lateritischem Nickelerz oder der Cyanidlaugung zur Goldgewinnung recht häufig zum Einsatz.
Sie werden für unterschiedliche Aufgaben benötigt, darunter eine Verringerung des Volumens vor der Auslaugung, um Laugungsmittel zu sparen, die Reinigung mittels Gegenstromverfahren, um den Wasserbedarf zu verringern, Klärungsvorgänge (Klärbecken), um die Rückgewinnungsrate zu steigern, als vorgeschaltete Anlagen von Filterpressen, um die Anlagengröße zu verringern und zur Weiterverarbeitung von Aufbereitungsrückständen aus hydrometallurgischen Verfahren.